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Die gleiche siegreiche Mannschaft der letzten Woche, warf Holger Kaiser erneut in den Ring. Diesmal musste man von der Waldau hinab auf die Waldebene-Ost zum SV Gablenberg II. Der Gegner stand in der Tabelle zwar in der hinteren TabellenhĂ€lfte, doch zu ĂŒberheblich sollte das Team, nach dem hohen Sieg letzte Woche, die Sache nicht angehen.
Die SGM begann wie die Feuerwehr und ĂŒbernahm gleich die Spielkontrolle. Nach einer Flippereinlage im Mittelfeld, köpfte der „neue Motor" im Mittelfeld MĂ€rtz den Ball auf den wieder genesenen Wrensch. Dieser packte seine Spezialattacke, den Sidekick-Lupfer aus und lupfte den Ball aus 25 Meter zum 0:1 ins Tor. Die GĂ€ste ließen nach der frĂŒhen FĂŒhrung nicht locker. Über Rechtsaußen wurde Reuer auf die Reise geschickt, die mustergĂŒltige Flanke auf Wrensch traf dieser leider nicht so gut und der Ball segelt ĂŒber das Tor. In der zwölften Minute zeigte Konzack sein Können und servierte eine butterweiche Flanke auf „Iron-Head" Askew, der mit seinem Kopf ĂŒber den Kunstrasen segelte und per Flugkopfball zum 0:2 netzte. Man kam sich vor wie in einem DĂ©jĂ -Vu, kann die Angriffsmaschinerie der SGM wieder so einen Sturmlauf starten? Immer wieder kam man gefĂ€hrlich vor das Tor der Gastgeber, doch diese kĂ€mpften wacker und hatten immer wieder ein Bein im Weg. Doch nach einem schnellen Umschaltpressing im Mittelfeld durch die Angreifer Askew und Wrensch und der anschließenden schönen Ballstafette, war Askew freistehen vor dem Tor von Gablenberg. Das 0:3 war nur noch Routine. Gegen Mitte der ersten HĂ€lfte wurde man hinten zu nachlĂ€ssig und gewĂ€hrte Gablenberg den ein oder anderen Angriff. Über Standards waren sie ebenfalls gefĂ€hrlich, doch diese konnten zum GlĂŒck fĂŒr die GĂ€ste nicht genutzt werden. Kurz vor dem Pausenpfiff kamen die GĂ€ste zur besten Chance fĂŒr den Anschlusstreffer. Der QuerschlĂ€ger vom herauseilenden Torspieler Herb nach einem langen Ball in die Spitze landete beim Gegenspieler, dieser konnte aber nicht im Tor untergebracht werden.
Nach dem Wechsel dauerte es etwas bis die Partie wieder in Schwung kommt. Zu viele Ballverluste und kaum kontrollierte Angriffe auf beiden Seiten. In der 64. Minute legte diesmal Wrensch auf und bediente MĂ€rtz im Mittelfeld. Dieser, angespornt von seinen letzten Torerfolgen, schos aus knapp 30 Metern aufs Tor. Der Ball zappelte anschließend zum 0:4 im langen Eck. Die GĂ€ste steckten ihre Köpfe aber nicht in den Sand und kamen zwei Minuten spĂ€ter zu einer Großchance, aber diese wurde erneut nicht genutzt. In den Schlussminuten merkte man die physischen Unterschiede und die SGM spielte auf ein Tor. Beim 0:5 kombinierte man sich wunderbar durch die Abwehr der GĂ€ste. Der eingewechselte RĂŒckmann markierte anschließend aus der Drehung den 0:5 Endstand. In den letzten Minuten bekamen die GĂ€ste hochkarĂ€tige Chancen diese wurden aber fahrlĂ€ssig liegen gelassen. Am Ende war es aber doch ein ungefĂ€hrdeter Sieg der SGM und man bleibt weiter im oberen Tabellendrittel.

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